Beckmann, Katja

 

Sporträt

Katja Beckmann

von 1994

"Kegeln konnte sie schon von dem Tag an, als sie zum ersten Mal am Jugendtraining teilnahm", so die Jugendbetreuer des Peiner Kegler Vereins über das Mulitalent Katja Beckmann.

1985 nahm ihr Bruder die 9-jährige zum "schnuppern" auf die Kegelbahnen in der Pfingststraße mit. Verblüfft konnten geschulte Kegleraugen feststellen, daß stilistisch schon beinahe alles stimmte. Nur ein paar Tips und Tricks brauchte sie gelegentlich, und natürlich Kondition für 200 Wurf non stop.

Nach kurzer Zeit und großem Trainingsfleiß war ihr das handwerkliche Rüstzeug des Kegelsports in Fleisch und Blut übergegangen und sie glänzte mit überdurchschnittlichen Ergebnissen in allen Disziplinen. 1987 begann sie damit, Meistertitel, Medaillen und Pokale zu sammeln.

In den Mannschaftswettbewerben auf Bohle, Asphalt und 3-Bahnen hatte sie das Glück, in einem Team von gleichwertigen Keglerinnen zu spielen. Auf die Meistertitel in Bezirk und Land bestand über Jahre hinweg ein Abonnement. Vier mal gelang sogar der Durchmarsch zum Deutschen Vizemeister. Natürlich glänzte diese Truppe auch mit beachtliche Plazierungen im Punktspielbetrieb der Landesjugendliga.

Ebenso erfolgreich trumpfte sie in den Einzeldisziplinen auf. Die Teilnahme an Bezirks- und Landesmeisterschaften auf Asphalt und 3-Bahnen wurde für sie zur Selbstverständlichkeit. Ihr bewundertes Meisterstück gelang ihr aber 1989 mit dem sensationellen Gewinn der Deutschen Meisterschaft auf Bohle in Bremerhaven.

Die 7-jährige Leistungssportkarriere hatte aber ihren Preis: "Natürlich gab es vor allem in der B-Jugend auch sehr viel Spaß, besonders wenn wir lange und weit unterwegs waren. Aber für vieles andere blieb bis heute einfach zu wenig Zeit übrig. Training, Punktspiele und Meisterschaften von Ende August bis Ende Mai, das schlaucht ganz schön!"

Seit ein paar Tagen ist sie mit ihren vollendeten 18 Jahren nicht mehr für die Leistungsklassen der Jugend spielberechtigt. Doch jetzt erwarten sie ebenso große Herausforderungen. Natürlich steht das Abitur am Peiner Ratsgymnasium an erster Stelle.

Sportlich will sie sich fünf Jahre lang bei den Juniorinnen bewähren. Und natürlich möchte sie als Leistungsträgerin dazu beitragen, daß ihr Team der Flotten Neun I weiterhin in der zweithöchsten nationalen Spielklasse der Bohlekeglerinnen bestehen kann.

Nachtrag:

Seit ein paar Tagen ist sie mit ihren vollendeten 18 Jahren nicht mehr für die Leistungsklassen der Jugend spielberechtigt. Doch jetzt erwarten sie ebenso große Herausforderungen. Natürlich steht das Abitur am Peiner Ratsgymnasium an erster Stelle.

 

letzte Aktualisierung: 03.02.2008